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"Innenminister Schünemann schadet dem guten Ruf Deutschlands." SPD-Landesvorsitzender fordert neue Willkommenskultur für Niedersachsen

Olaf Lies _8_
14. November 2011 1 Kommentar

"Die Abschiebung der Familie Nguyen nach 19 Jahren erfolgreicher Integration ist ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte der schwarz-gelben Landesregierung. Diese Regierung schafft es nicht, Niedersachsen mitzunehmen, auf dem Weg zu einem modernen und gerechten Deutschland", so der SPD-Landesvorsitzende Olaf Lies.

Lies weiter: "Die Abschiebung dieser vorbildlich integrierten Familie könnten rechtsextreme Gruppierungen und ihre Sympathisanten für ihre Zwecke missbrauchen. Die schwarz-gelbe Landesregierung läuft damit Gefahr, den guten Ruf unserer Heimat und das Ansehen des Standortes Deutschland in der Welt nachhaltig zu beschädigen."

Lies fordert ein niedersächsisches Bekenntnis zu einer neuen Willkommenskultur. Lies: "Wir brauchen Menschen, die bereit sind, zu uns zu kommen, die dabei mithelfen wollen, dieses Land nach vorne zu bringen und unseren Wohlstand zu sichern. Ich will eine Willkommenskultur, die von gegenseitigem Respekt getragen wird. Es muss von Niedersachsen das Signal ausgehen, dass Menschen aus aller Welt, die sich hier einbringen wollen, willkommen sind. Die Abschiebung der Familie Nguyen ist genau das Gegenteil. Damit sagt Niedersachsen: Bleibt weg!"

Bezogen auf das persönliche Schicksal der Familie Nguyens kündigte Lies an, dass die SPD sich gemeinsam mit den Unterstützern vor Ort für die Familie Nguyen einsetzen werde. "Und wir werden dafür Sorge tragen, dass unter einer sozialdemokratischen Landesregierung so ein Skandal nicht mehr passieren wird", so Lies.



 

1 Kommentar zu "Innenminister Schünemann schadet dem guten Ruf Deutschlands." SPD-Landesvorsitzender fordert neue Willkommenskultur für Niedersachsen


meta-marie kaluza

1

am 05. Dezember 2011 um 13:36 Uhr

schünemann- familie nguyen
wie ich der presse entnommen habe, ist herr schünemann nicht bereit, den rück-
flug zu bezahlen. mein vorschlag: herr schünemann sollte mit dem hut in der hand
durchs parlament geschickt werden oder die kosten aus seiner privatschatulle
zahlen. dieser fall ist nicht der erste missgriff des herrn schünemann.


 

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